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UNSERE VERGANGENHEIT

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Das Flüstern der Geheimnisse und die Kraft des heilenden Wassers

 

Unterhalb des Hızırbey-Bades befindet sich eine gewaltige Zisterne, die seit Jahrhunderten Gegenstand von Legenden ist. Man glaubt jedoch, dass ihre wahre Kraft aus der Verschmelzung ihres Wassers mit dem einer alten unterirdischen Anlage stammt, die unter der nahegelegenen İmaret Sabunhanesi Straße verborgen liegt und auf Lateinisch als „Cisterna Votorum“ – die Zisterne der Wünsche – bekannt ist.

Es gibt starke Überlieferungen, dass diese geheimnisvolle Zisterne die Quelle des heiligen Taufwassers war, das in der Grabeskirche (Panaghia) verwendet wurde, die Kaiser Justinian während der byzantinischen Ära für seine Frau Theodora erbauen ließ.

Der Legende nach handelt es sich bei diesem Wasser um:

  • Es kann die tiefsten Wünsche hören und darauf reagieren.

  • Es kann Heilung für Körper und Seele bringen.

  • Es kann Segen und Glück bringen.

Und die Berührung dieses Wassers in der Badewanne hilft dabei, eine viel engere Verbindung zu dieser uralten Kraft herzustellen, als es mit der Kirche möglich ist.

“Corpus Purgate, Animus Purgate” (Reinige dein Herz zusammen mit deinem Körper).

Dieses Wasser ist nicht nur ein Element, das den Körper reinigt; es ist zu einer heiligen Quelle geworden, in der die Menschen ihre tiefsten Wünsche flüstern.

 

Der Legende nach würde jeder, der sich leise dem Wasser näherte und in seinem Herzen einen Wunsch äußerte – sofern seine Absicht wirklich rein war –, ein schwaches Echo aus den Tiefen der Cisterna Votorum empfangen, ein Zeichen dafür, dass sein Wunsch in Erfüllung gehen würde.


Daher ist die Zisterne nicht nur eine gewöhnliche Wasserquelle; sie wird als uralter Vertrauter betrachtet, der seit Jahrhunderten die geheimen Wünsche, Hoffnungen und Gebete der Menschen bewahrt hat.

Die Geschichte des Hızırbey Hamams erzählt nicht nur von der jahrhundertealten Vergangenheit, die in seinen Steinen verborgen liegt. Seine Bedeutung entspringt einem tiefen Sinn, der in der Seele Istanbuls verwurzelt ist. Die Geschichte des Bades reicht von der Zeit, als Konstantinopel zur Hauptstadt einer neuen Ära wurde, bis nur fünf Jahre nach der Eroberung – ins Jahr 1458.

Gründung und Vision

Das Badehaus wurde von Hızır Bey erbaut, der nach der Eroberung Istanbuls von Sultan Mehmed II. zum ersten Richter der Stadt ernannt wurde.


Im 15. Jahrhundert war der Qadi nicht nur Richter, sondern die mächtigste zivile Autorität der Stadt und bekleidete im Wesentlichen gleichzeitig die Ämter des heutigen Bürgermeisters und Obersten Richters. Von Märkten und öffentlicher Ordnung bis hin zu öffentlicher Sicherheit und Stadtverwaltung fiel alles in seinen Verantwortungsbereich.

Eine aus der Notwendigkeit geborene Lösung

Eines der größten Probleme der neuen Hauptstadt war ihre Wasserinfrastruktur. Mit dem rasanten Wachstum Istanbuls waren die alten und maroden Wassersysteme der Stadt der Belastung nicht mehr gewachsen. Wasser war zu einer kostbaren Ressource geworden, die sorgsam gespart werden musste. Daher wurde der Bau neuer privater Badehäuser, die große Mengen Wasser verbrauchten, verboten.

Das Hızırbey-Badehaus entstand als Lösung genau aus diesem Bedürfnis heraus.
Es wurde nicht als Zurschaustellung von Prunk oder imperialem Luxus erbaut, sondern für die Bevölkerung, zum Gemeinwohl der Stadt. Sein Zweck war klar:
Das uralte türkische Baderitual, das Körper und Seele reinigt, soll für alle nachhaltig zugänglich gemacht werden.

Dieses Gründungsprinzip ist auch heute noch zentral für unsere Identität.


Wir sind kein Palastbadehaus – wir sind ein öffentliches Badehaus, das auf einer Tradition des öffentlichen Dienstes beruht.
Deshalb sind wir, unserer Geschichte treu bleibend, stolz darauf, einen vielfältigen und inklusiven Raum zu bieten, in dem sich jeder gleichermaßen willkommen und wohl fühlt.

KUNDENREZENSIONEN

„Dies ist eine Kundenmeinung. Klicken Sie hier, um einen Text hinzuzufügen, der positiv über Sie und Ihre Dienstleistungen aussagt. Ihre Kunden können Ihnen hier sagen, wie gut Sie sind.“

Burak

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